Dressur

Geförderte Disziplin der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport

Dressur - eine geförderte Disziplin der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport. Isabell Werth und der rheinische Wallach El Santo. Foto: Jacques Toffi

Dressur - Gestern

Die Olympischen Spiele der Neuzeit nehmen 1912 auch den Pferdesport auf. 16 Jahre nach der Premiere gewinnt Carl-Friedrich Freiherr von Langen in Amsterdam als erster deutscher Reiter die olympische Goldmedaille in der Einzelwertung (Dressur). Als erste deutsche Reiterin greift Liselott Linsenhoff bei den Spielen 1972 in München zur Einzel-Goldmedaille. Mit der zweimaligen Olympiasiegerin Nicole Uphoff (1988 und 1992) erhält der Dressursport ein neues, junges Gesicht. Die Dressur erreicht den bisherigen Höhepunkt ihrer Popularität. Isabell Werth wird in der Folge zur Symbolfigur des deutschen Dressursports. Von 1976 bis 2008 gewinnt das deutsche Dressurteam die olympische Mannschafts-Goldmedaille.

Dressur - Heute

Der Dressursport ist internationaler geworden. Längst haben die etablierten Dressurnationen, allen voran die Deutschen, Konkurrenz bekommen. Deutsche Dressurausbilder genießen weltweit einen exzellenten Ruf, ihr Know How macht viele Nationen auf dem Dressurviereck stark. Die jüngsten Europameisterschaften in Rotterdam führten zu einem überragenden Triumph neuer britischer Paare.

Durch neue Fortpflanzungstechniken (künstliche Besamung) erfährt die Zucht des Dressurpferdes immer neue Impulse und eine breitere genetische Vielfalt. Besonders in den Niederlanden entstehen hochmoderne Dressurpferde mit deutschen Wurzeln. Die Vielfalt hat ihren Preis: Der Kampf um Medaillen ist schwieriger geworden.

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