Jochen Kienbaum übernimmt Vorsitz

 Vorstand Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport: (v.l.n.r.) Jochen Kienbaum, Hendrik Snoek, Gina Capellmann-Lütkemeier, Breido Graf zu Rantzau, Karl-Heinz Groß und Peter Hofmann (nicht im Bild), Foto: Archiv Stiftung

Jochen Kienbaum tritt die Nachfolge von Jürgen R. Thumann als Vorsitzender der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport an. Vier Jahre nach ihrer Gründung hat sich die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport an dem Ort wiedergetroffen, an dem alles begann. Im Industrieclub Düsseldorf kamen alle Stiftungsgremien zusammen, um eine Bilanz nach vier Jahren Stiftungsarbeit zu ziehen und den Vorstand neu zu wählen.

„Über die Verantwortung, die nun von Ihren in meine Hände gelegt wird, bin ich mir bewusst und möchte die Aufgaben, die auf mich zukommen, tatkräftig anpacken. Als Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport können wir unsere Unterstützung zielgenau platzieren und somit ganz wesentlich die Entwicklung unserer Sportart mitbestimmen“, sagte der neue Vorsitzende der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport, Jochen Kienbaum, in seiner Antrittsrede und wandte sich direkt an seinen Vorgänger, Jürgen R. Thumann: „Ich möchte Ihnen meine große Anerkennung für vier Jahre höchst erfolgreiche Stiftungsarbeit aussprechen. Sie haben die Stiftung seit ihrer Gründung, gemeinsam mit Ihren Vorstandskollegen, kontinuierlich in beachtlich großen Schritten aufgebaut ohne die notwendige Stabilität aus den Augen zu verlieren.“

Im Rahmen des Stifterforums in Düsseldorf wurde Jochen Kienbaum zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt, als seine Stellvertreterin wurde Gina Capellmann-Lütkemeier im Amt bestätigt. Auch Hendrik Snoek wurde erneut das Vertrauen ausgesprochen. Erst kürzlich ist Breido Graf zu Rantzau als Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bestätigt worden und gehört somit ebenso dem Stiftungsvorstand an, wie FN-Finanzkurator Karl-Heinz Groß. Neu im FN-Präsidium ist Peter Hofmann als Vertreter für den Spitzensport, auch er ist damit Mitglied des neuen Stiftungsvorstands.

Neu ist auch die Aufnahme der Disziplin Para-Equestrian in die Arbeit der Stiftung. Breido Graf zu Rantzau erklärte: „Seit Mai 2013 ist Para-Equestrian mit einem eigenen Beirat im DOKR vertreten, weshalb wir ebenfalls den Schritt der Inklusion gehen und diese Disziplin in die Stiftung einbinden wollen.“


 

Deutschlands U25 Springpokal: Sieg für Mathis Schwentker in Mannheim

Mathis Schwentker und For Success siegreich in der ersten Etappe des U25-Springpokals 2017 in Mannheim, Foto Stefan Lafrentz

Berufsreiterchampion gewinnt Auftakt der Turnierserie der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport

Mannheim (fn-press). Mathis Schwentker hat die erste Qualifikation von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport unterstützt von Familie Müter für sich entschieden. Mit dem Hengst For Success legte er beim Auftakt der Turnierserie im Rahmen des Mannheimer Maimarktturniers die schnellste Runde im Stechen hin.

Mathis Schwentker (24) ist Bereiter im Stall der Familie Haunhorst in Hagen am Teutoburger Wald und Anfang April gerade erst neuer Berufsreiterchampion in Bad Oeynhausen geworden. In Mannheim hat er seine Erfolgsserie weitergeführt und im S***-Springen mit Stechen eine blitzsaubere Runde in 32,91 Sekunden hingelegt. „Ich habe mich sehr wohlgefühlt in Mannheim, tolle, Plätze, tolle Böde, wirklich ein schönes Turnier. Ich bin vor einigen Jahren als Junior schon einmal hier geritten und habe mich darauf gefreut, wieder an den Start gehen zu dürfen", sagt Mathis Schwentker. Er lobt sein Pferd, den 13-jährigen Hengst von For Success (von For Pleasure): „For Success ist am Freitag in Mannheim schon toll gesprungen und Achter geworden. Samstag hatte er eine kleine Pause und am heutigen Sonntag hat er wirklich einen tollen Job gemacht." Rang zwei geht an Stefanie Bolte (Versmold) und Quick Step, Lars Volmer (Legden) und Maja H folgen auf dem dritten Platz.

Mannheim ist die erste Station von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und damit die erste Möglichkeit, sich für das Finale beim CHIO Aachen zu qualifizieren. Das möchte auch Mathis Schwenkter erreichen: „Natürlich will ich es gern nach Aachen schaffen, dafür muss aber alles passen. Ich möchte gern in Wiesbaden oder Balve noch eine Qualifikation reiten und hoffe, dass es klappt."

Die Serie führt die Teilnehmer 2017 über drei renommierte Turniere zum Finale in Aachen. Nach Mannheim folgt in diesem Jahr erstmals eine Station beim Pfingstturnier in Wiesbaden und anschließend in Balve im Rahmen der Deutschen Meisterschaften. Die besten Reiter der einzelnen Etappen qualifizieren sich für das Finale beim CHIO in Aachen. Der Finalsieger des U25 Springpokals qualifiziert sich außerdem direkt für die European Youngster Cup (EY-Cup) Finalveranstaltung 2017.

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