Talentpool-Athlet Jérôme Robiné präsentiert Vize-Bundeschampion

Warendorf. Alle Jahre wieder kommen beim Bundeschampionat in Warendorf die besten Nachwuchspferde und -ponys aus deutscher Zucht zusammen und küren ihre Champions. Auch 2022 sind in den Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit in diesmal fünf Altersklassen insgesamt 21 Titel vergeben worden. Für die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport das Besondere: Einige Bundeschampions sind im Besitz von Förderern der Stiftung und auch Talentpool-Athleten gingen an den Start.

Mit einer überragenden Geländerunde sicherte sich der Holsteiner Schimmelwallach Cascoblanco v. Cascadello-Sir Shostakovich xx-Corrado aus der Zucht der Familie Johannsen in Tornesch unter Pia Münker den Bundeschampionatstitel der fünfjährigen Vielseitigkeitspferde. Wie sein Vater gehört der Schimmel Prof. Bernd Heicke vom Gestüt Fohlenhof, der maßgeblich das Projekt „Mit Sicherheit besser Reiten“ der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport“ unterstützt. Das Paar erhielt am Ende 39,60 Punkte.

Der Vizetitel der fünfjährigen Vielseitigkeitspferde ging an den Trakehner Hengst Sturmpfeil von Under Fire-Sixtus, gezogen von Familie Blömer und im Besitz von Sportpferde Kurbel. Der Reiter war Jérôme Robiné, der von seiner Förderpatin Isabel Bonacker im Rahmen des Talentpools der Stiftung unterstützt wird. Nach Dressur und Springen hatten Jérôme Robiné und Sturmpfeil noch in Führung gelegen und auch am Sonntag im Gelände gab es eine starke 9,2. Aber das reichte nicht, um die Spitze zu halten. Unter dem Strich kam der Sieger der Qualifikationsprüfung auf 39,35 Punkte. Mit seinem zweiten Trakehner Hengst Polaris v. Adorator-Kasparow ( Z.: Imke Eppers, B.: Michael Schneider) wurde Jérôme Robiné Zehnter. Die Bronzemedaille ging an Isselhook‘s Outstanding und Sophie Leube.

Talentpool-Athletin Libussa Lübbeke sicherte sich mit der Hannoveranerstute Dalegra in der ersten Finalqualifikation der fünfjährigen Vielseitigkeitspferde den fünften Platz. 2021 hatte Andreas Baumann eine Förderpatenschaft im Rahmen des Talentpools der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport für die 21-Jährige aus Cuxhaven übernommen.

Springreiter Hannes Ahlmann, der seit 2021 von Prof. Dr. Bernd Heicke im Rahmen des Talentpool der Stiftung unterstützt wird, hatte in Warendorf vier Pferde am Start. Sowohl sein siebenjähriges Springpferd Tokyo als auch seine beiden Sechsjährigen, Coquetto und Tiepolo, waren mit hohen Wertnoten für das diesjährige Finale qualifiziert worden. Mit Carlton (Z: Stefan Ratajczak, B: Gestüt Fohlenhof) startete er beim „Großen Preis von Warendorf“, der in diesem Jahr seine Prämiere feierte. An den Start gehen durften in dieser neuen Prüfung nur Pferde, die vorher schon einmal bei den Bundeschampionaten dabei waren – Carlton war schon im Finale 2020 dabei. Den „Großen Preis von Warendorf“ gewann der zehnjährige United Touch S – ein westfälischer Hengst, vorgestellt von dem ehemaligen Talentpool-Athleten und dreimaligen U25-Springpokalsieger Richard Vogel.

Eivissa heißt die strahlende Siegerin der dreijährigen Reitpferde, die im Besitz von Förderin der Stiftung Bernadette Brune ist und unter Jessica Lynn Thomas wunderbar in Szene gesetzt wurde. Die von Katharina Hadeler gezogene Westfalenstute (v. Escamillo – Wolkentanz I) erhielt von den Richtern die Gesamtnote 9,4. Bei den vierjährigen Hengsten gewann San To Alati (Secret x Bellissimo), ebenfalls im Besitz von Bernadette Brune, geritten von Mareike Mimberg und ausgebildet von Stefanie Wolf. San to Alati wurde mit der Gesamtnote 9,3 belohnt.

Informationen, Zeitplan und Ergebnisse unter www.hkm-bundeschampionate.de

Insgesamt sind am Samstag und Sonntag 21 Champions gekürt worden. Für alle, die nicht vor Ort sein konnten, haben ClipMyHorse.TV und die Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (FN) die Highlights der HKM Bundeschampionate 2022 in einem Video zusammengefasst.

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