20 Paare für das Finale der Turnierserie der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport nominiert

Warendorf. Es ist ein besonderes Jahr – auch für Deutschlands U25 Springpokal. Nach der Absage der Stationen in Hagen, Mannheim, Balve und Aachen steht nun fest, dass die U25-Springreiter ihr Finale dieses Jahr im Rahmen der Deutschen Meisterschaften Springen vom 12. bis 15. November im westfälischen Riesenbeck austragen. 20 Paare sind für das Finale der Turnierserie der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und der Familie Müter nominiert.

Zwei statt vier Qualifikationen und Riesenbeck statt Aachen: Deutschlands U25 Springpokal erlebte in seiner siebten Auflage ein turbulentes Jahr. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Braunschweig Anfang März, folgten, bedingt durch die Coronavirus-Pandemie, die Absagen der Stationen in Hagen, Mannheim, Aachen und schlussendlich auch in Balve. Als Ersatz für die ausgefallenen Stationen fand Mitte Juli im Rahmen eines Late-Entry-Turniers am Bundestützpunkt in Warendorf eine zweite Qualifikation statt. Das Finale ist im Rahmen der Deutschen Meisterschaften Springen vom 12. bis 15. November im westfälischen Riesenbeck geplant.

„Nachdem wir nach der Qualifikation in Braunschweig gar nicht wussten, wie es weiter geht, freuen wir uns jetzt sehr, dass wir die Möglichkeit haben, das Finale des Springpokals in Riesenbeck auszutragen. Ich bin sehr gespannt und hoffe, dass die Reiter und ihre Pferde gut vorbereitet sind, dass sie schon wieder ein paar Turniere auf diesem Niveau gegangen sind und wir tollen Sport sehen.“
Heinrich-Hermann Engemann

U25-Bundestrainer

20 Paare sind für das Finale nominiert. Mit dabei ist auch Titelverteidiger Richard Vogel, der die Serie in 2018 und 2019 für sich entschied und aktuell von einem Erfolg zum nächsten reitet. Erst kürzlich gewann er den Großen Preis im belgischen Lier mit Floyo VDL. Nach seiner Zeit als Bereiter im Stall von Ludger Beerbaum hatte sich der 23-Jährige 2019 selbstständig gemacht. Anfang September wechselte er nun mit seinen Pferden auf die Reitanlage der Familie Pohl in Marburg-Dagobertshausen, wo er mit Nationenpreisreiter David Will ein Team bildet.

Richard Vogel ist Teil des Nachwuchskaders 1 U25 und damit für das Finale von Deutschlands U25 Springpokal startberechtigt. Neben ihm haben sich die fünf Besten der Stationen in Braunschweig und Warendorf sowie die übrigen Mitglieder des NK1 U25 und die Reiter, die von Bundestrainer Heinrich-Hermann Engemann benannt worden sind, für Riesenbeck qualifiziert: Sönke Aldinger (Bad Saulgau), Niklas Betz (Kirkel/Hagen a.T.W.), Finja Bormann (Harsum/Königslutter), Sophie Hinners (Vierden/Baarlo (NED)), Tim-Uwe Hoffmann (Rhade), Andrea Hoppe (Altenberge), Julius Ehinger (Riesbürg), Guido Klatte jun. (Lastrup), Amelie Koppenberg (Castrop-Rauxel), Julia Plate (Oldendorf), Tom Sanders (Dinslaken), Hannah Schleef (Gondelsheim), Jan Andre Schulze Niehues (Warendorf), Philipp Schulze Topphoff (Havixbeck), Kathrin Stolmeijer (Emsbüren), Insa Strothmann (Krummesse), Justine Tebbel (Emsbüren), Lara Weber (Kamen/Warendorf) und Cedric Wolf (Buchholz).

Deutschlands U25 Springpokal ist auf Initiative der beiden Bundestrainer Otto Becker und Heinrich-Hermann Engemann ins Leben gerufen worden und gibt Springreitern bis 25 Jahre Gelegenheit, auf Topturnieren weitere Erfahrung im Spitzensport zu sammeln.

Das Foto zeigt Richard Vogel und Lesson Peak 2019 im Finale beim CHIO Aachen, Foto: Stefan Lafrentz

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