Enno Klaphake auf Rang zwei / Finja Bormann wird Dritte

Aachen. Springreiter Richard Vogel aus Mannheim hat mit Lesson Peak das Finale von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und der Familie Müter beim CHIO Aachen gewonnen. Mit weniger als einer Sekunde Vorsprung vor Enno Klaphake (Steinfeld) wiederholt der 22-Jährige damit ganz knapp seinen Vorjahreserfolg.

„Ich bin sehr stolz. Wir hatten dieses Jahr ein unglaublich starkes Starterfeld, aber Lesson Peak hat super mitgekämpft und es mir heute leicht gemacht“, sagt Richard nach seinem Ritt. In der Einlaufprüfung am Donnerstag sei der Wallach noch etwas aufgeregt gewesen. Zwei Abwürfe waren die Folge. im Finale hingegen habe er sich wohl gefühlt und sei sehr konzentriert gewesen. Neben Richard und Lesson Peak hatten sich acht weitere Paare für das entscheidende Stechen qualifiziert. An der Zeit von 41,42 Sekunden kam aber niemand vorbei. Rang zwei belegten Enno Klaphake (Steinfeld) und Urus mit 41,93 Sekunden. Finja Bormann (Königslutter) und A crazy son of Lavina wurden Dritte (42,42 Sekunden).

Deutschlands U25-Springpokal ist eine Turnierserie für deutsche Nachwuchsreiter bis 25 Jahre und wird von der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und der Familie Müter finanziell ermöglicht. Über die vier Stationen in Hagen, Mannheim, Wiesbaden und Balve haben sich die 20 besten Talente für das Finale beim CHIO Aachen qualifiziert. Bereits 2018 hatte Richard Vogel das Finale in der Soers für sich entschieden, damals mit dem Schimmel Solitär. Vogel hat sich zu Beginn des Jahres in der Nähe von Mannheim selbstständig gemacht, zuvor war er Bereiter im Stall von Ludger Beerbaum. Sein diesjähriges Finalpferd, den 13-jährigen Wallach Lesson Peak, hat er aus Riesenbeck mit nach Viernheim genommen. „Ich habe viele tolle junge Pferde in Beritt, aber noch keines, das schon hier in Aachen gehen könnte. Umso glücklicher bin ich, dass ich mit Lesson Peak ein so Toppferd reiten kann“, bedankt er sich.

Lob gab es für Richard Vogel auch vom U25-Bundestrainer Heinrich Hermann Engemann: „Richard zeichnet ein außergewöhnliches Gefühl dafür aus, sich gut auf Pferde einzustellen. Er hat hier nichts anbrennen lassen, sehr konzentriert und sehr sicher geritten.“ Engemann meint: „Für mich war das Finale wieder eine Demonstration, dass wir auf einem guten Weg sind. Die neun Nullfehlerritte und die Reiter mit einem Fehler haben tolle Runden gedreht“, sagt Bundestrainer Heinrich-Hermann Hengemann. „Einige Reiter hatten etwas Probleme an der Mauer, das zeigt uns, dass wir in die Qualifikationen im kommenden Jahr auf jeden Fall eine Mauer einbauen werden.“

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