Warendorf. Lange war es ruhig im Spitzensport, jetzt geht es endlich wieder los – auch für die U25-Springreiter. In Warendorf auf dem Gelände des Bundesstützpunktes steht die zweite Qualifikation von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und der Familie Müter an. Tom Sanders ist einer von fünf jungen Talenten, die bereits für das Finale feststehen. Mit Loccomo hatte er sich bei der ersten Etappe in Braunschweig qualifiziert. Im Kurzinterview gibt der 24-Jährige aus Dinslaken einen Einblick in seinen aktuellen Trainingsstand und seinen Fokus für das besondere Turnierjahr 2020.

Die Turniersaison ist durch die Coronavirus Pandemie ziemlich durcheinander geraten. Was hatten Sie sich für 2020 eigentlich vorgenommen und wie sehen Ihre neuen Ziele aus?
Tom Sanders: Ich wollte mich in diesem Jahr ganz klar auf den U25-Springpokal zu konzentrieren und mich für das Finale qualifizieren. Die Qualifikation ist mir mit Loccomo direkt bei der ersten Etappe in Braunschweig geglückt, das war toll. Es ist natürlich Schade, dass das Finale beim CHIO Aachen ausfallen musste, aber ich freue mich, dass es im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Balve nachgeholt wird. Wir U25-Reiter sind sehr froh über die Möglichkeiten, die der Springpokal uns bietet. Darüber hinaus hatte ich mir die Deutschen Meisterschaften der Reiter und Senioren als Ziel gesetzt und hätte gern einige Weltranglistenpunkte in internationalen Springen gesammelt.

Für Pferde und Reiter hat die Turniersaison 2020 deutlich später begonnen, als üblich. Wie sieht ihr aktueller Trainingsplan aus?
Sanders: Ich habe mich während der turnierfreien Zeit intensiv mit meinen jungen Pferden befasst, um sie weiter zu fördern und hoffentlich später mit ihnen in den größeren Sport einzusteigen. Die älteren, erfahrenen Pferde haben zu Beginn eine kleine Pause bekommen, ich habe sie mit viel Gymnastik und dressurmäßiger Arbeit fit gehalten. Wir haben an vielen Kleinigkeiten gearbeitet von denen wir hoffen, dass sie sich auszahlen, wenn es jetzt wieder losgeht.

Und Sie selbst? Wie haben Sie die turnierfreie Zeit während der coronabedingten Pause für sich genutzt?
Sanders: Die Pause hat natürlich auch Einfluss auf meinen Alltag genommen. Ich habe versucht, etwas zur Ruhe zu kommen und vom Turnierstress abzuschalten. Nach drei, vier Wochen hat mir das dann aber auch gereicht und mir hat das Turnierleben gefehlt. Vor allem die sozialen Kontakte, die man sonst an den Wochenenden trifft. Ich habe mir aber viel Zeit für meine Familie genommen, das nehme ich aus dieser Zeit auf jeden Fall positiv mit. Außerdem habe ich angefangen, viel Sport zu machen, um körperlich und konditionell noch fitter zu werden. Das ist mir auch beim Reiten zu Gute gekommen und ich möchte es auf jeden Fall beibehalten.

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