Maimarktturnier Mannheim

„Mir ist es wichtig, auf dem Boden zu bleiben“, sagt Mathis Schwentker. Dabei hätte er allen Grund für einen kleinen Höhenflug, schließlich hat er gerade die erste Qualifikation für Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport unterstützt von Familie Müter für sich entschieden. Im Rahmen des Mannheimer Maimarktturniers hat der 24-Jährige wichtige Punkte auf dem Weg zum Finale beim CHIO Aachen gesammelt. Im Interview spricht er über Träume, Ziele und Erfolge.

Mathis Schwentker, Sie haben mit For Success sehr erfolgreiche Runden in Mannheim gedreht, doch nicht nur beim Maimarktturnier hatten Sie Grund zur Freude. Wie haben die vergangenen Monate bei Ihnen sportlich ausgesehen?

Mathis Schwentker: In der letzten Zeit lief es wirklich so gut, dass ich es selbst noch gar nicht so richtig verarbeitet habe, das muss erstmal sacken. Ich bin im April in Bad Oeynhausen Berufsreiterchampion geworden. Außerdem war ich bei Horses and Dreams in Hagen Zweiter im Championat und Achter im Großen Preis. Das sind meine bisher größten Erfolge, den Sieg in der ersten Etappe des U25 Springpokals zähle ich dazu, das ist eine tolle Sache.

Die Erfolge der vergangenen Wochen haben Sie mit dem For Pleasure-Nachkommen For Success erzielt. Was macht ihn für Sie aus?

Mathis Schwentker: Ich reite For Success erst seit Mitte Januar. Wir haben bisher nur drei gemeinsame Außenturniere absolviert und alle liefen bombastisch, das hätte ich nie gedacht. Er ist sehr ehrgeizig und kämpft im Parcours toll mit, es macht unheimlich viel Spaß ihn zu reiten und ich bin den Besitzern, Hans Siemers und Familie Haunhorst, sehr dankbar, dass ich ein so tolles Pferd unter dem Sattel habe.

Familie Haunhorst ist für Sie aber nicht nur Pferdebesitzer, sondern auch Arbeitgeber.

Mathis Schwentker: Genau, ich bin seit Januar Bereiter bei Martin und Melanie Haunhorst in Hagen. Zuvor war ich vier Jahre lang bei Paul Schockemöhle, nachdem ich meine Bereiterausbildung bei Stephan Gerhardt und Thomas Heineking gemacht habe. Ich reite eigentlich, seit ich Laufen kann.

Wenn Sie den Blick in die Zukunft wagen, wo sehen Sie sich sportlich in einem Jahr, vielleicht sogar in fünf oder zehn Jahren?

Mathis Schwentker: Ich bin kein Typ, der spekuliert. Mir ist es wichtig, auf dem Boden zu bleiben und ich schaue eher von Turnier zu Turnier. Ich will natürlich alles mitnehmen, was möglich ist und hoffe, dass ich durch meine Erfolge in der letzten Zeit noch bei einigen großen Turnieren an den Start gehen darf. Langfristig möchte ich mich irgendwann selbstständig machen.

Apropos große Turniere: Wo möchten Sie unbedingt gern einmal reiten?

Mathis Schwentker: Jeder Reiter träumt von einem Start in Aachen. Ich war schon ein paar Mal zum Zuschauen dort, die Kulisse ist einmalig. Aber ich finde es auch toll, dass man durch den U25 Springpokal die Chance hat, bei anderen sehr renommierten Turnieren zu starten, diese Möglichkeit ist nicht selbstverständlich und ein sehr großer Anreiz. Man kann bei solchen Turnieren auch immer ein bisschen bei den Großen schauen und viel für sich mitnehmen.

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