Vorstandsvorsitzender von Ministerpräsident Armin Laschet ausgezeichnet

Köln. Jochen Kienbaum, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport, ist von Ministerpräsident Armin Laschet für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Mit dem Landesverdienstorden ehrt die Landesregierung gesellschaftlich besonders engagierte Persönlichkeiten für ihre herausragenden Verdienste am Gemeinwohl und am Land Nordrhein-Westfalen.

13 Persönlichkeiten sind in Köln mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet worden, darunter Fußballer Mario Götze, Nobelpreisträger Dr. Johannes Georg Bednorz und eben Jochen Kienbaum. Armin Laschet sagte bei der Verleihung: „Das sind Menschen, die andere zum Mitmachen bewegen. Sie alle sind Mutmacher und Vorbilder für unser Land.“

Der Verdienstorden des Landes ist eine der höchsten Auszeichnungen und wurde 1986 aus Anlass des 40. Geburtstages des Landes Nordrhein-Westfalen von Johannes Rau gestiftet. Als Anerkennung ihrer außerordentlichen Verdienste für die Allgemeinheit wird er an besondere Persönlichkeiten verliehen. Derzeit gibt es 688 lebende Bürgerinnen und Bürger, die den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen tragen. Die Zahl der Landesorden ist auf 2.500 lebende Personen begrenzt. Insgesamt wurden bislang 1653 Personen mit dem Orden ausgezeichnet.

In seiner Laudatio auf Jochen Kienbaum hob der Ministerpräsident sein Engagement in vielen Bereichen hervor: „Trotz seiner zahlreichen Verpflichtungen und großen Verantwortung als Unternehmer und international aktiver Unternehmensberater nimmt sich Jochen Kienbaum die Zeit, sich in und für Nordrhein-Westfalen zu engagieren.“

Anfang der 1990er Jahre initiierte Jochen Kienbaum den jährlich verliehenen „Kienbaum-Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten der Wirtschaftsinformatik“ an der Technischen Hochschule Köln, mit dem zahlreichen jungen Menschen ein optimaler Start ins Berufsleben ermöglicht wird. Zum 60. Firmengeburtstag seines Unternehmens startete er die Aktion „Kienbaum coacht kids“, bei der Jugendliche fit für den Berufseinstieg gemacht werden. Mit „nina und nico“ unterstützt Kienbaum einen Verein, der Jungen, Mädchen und Frauen vor gewalttätigen Übergriffen schützen möchte. Bereits seit 1997 gehört er dem Kuratorium der „Stiftung Deutsche Sporthilfe“ an. 2013 ist er einer der Gründungsstifter der „Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport“ in Warendorf, 2017 hat er den Vorsitz übernommen.

Er bringt sich nicht nur im Pferdesport ein, sondern vor allem im Handball, genauer beim VfL Gummersbach. Zehn Jahre lang war er Vorsitzender der Handballabteilung und wurde danach zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 2005 gründete er die Handballakademie in Gummersbach, um den jugendlichen Nachwuchs noch besser zu fördern.

Der Ministerpräsident sagte: „Mein besonderer Dank gilt heute den 13 Bürgerinnen und Bürgern für ihren herausragenden Einsatz für unser Land. In einer Zeit, die von Unsicherheit und Polarisierung gezeichnet ist, stehen die Ordensempfängerinnen und -empfänger für gesellschaftlichen Zusammenhalt, für wissenschaftlichen Fortschritt, der allen zu Gute kommt, für wirtschaftlichen Wohlstand, für eine liebenswerte Heimat und für eine starke und lebendige Demokratie. Kurzum: Dass unser Land ein sicheres Zuhause für alle Menschen ist, weltoffen, friedlich und solidarisch, ist wesentlich auch der Verdienst der 13 Bürgerinnen und Bürger, die wir mit dem Landeverdienstorden auszeichnen.“

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