Parcourschef Nothofer setzt auf Sicherheit

Warendorf. Wer sich einen Überblick über den Leistungsstand des deutschen Pferdesportnachwuchses verschaffen möchte, ist in Warendorf richtig. Beim Preis der Besten vom 25. bis 27. Mai treffen sich die besten Nachwuchsreiter aus am Bundesleistungszentrum des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR). Erstmals in drei Altersklassen in Warendorf dabei sind die Vielseitigkeitsreiter. Für ihren Leistungsvergleich baut Parcourschef Karl-Heinz Nothofer drei komplette Kurse in das Gelände im und rund um das BLZ und legt dabei Wert auf Hindernisse mit Sicherheitselementen.

Rund 3.000 Meter lang sind die Geländestrecken für die Jungen Reiter (U21), Junioren (U18) und Ponyreiter (U16), die ihre „Besten“ in Warendorf ermitteln. Um für alle einen adäquaten Kurs zu bauen, verlässt Karl-Heinz Nothofer mit seinen Strecken zwischendurch den bekannten Warendorfer Vielseitigkeitsplatz und nutzt darüber hinaus die Möglichkeiten im umliegenden Wald. So müssen die Pferde ihre „Wasserfestigkeit“ gleich mehrfach unter Beweis stellen, denn auch der „alte“ DOKR-Teich am Hackschnitzelplatz ist Teil der Strecke. Start und Ziel liegen auf der „Hammerwurfwiese“ hinter dem großen Springstadion. Wo sonst bei den Bundeschampionaten die Springreiter ihre Pferde für den Start im Springstadion vorbereiten, beginnt und endet beim Preis der Besten die Reise für den Buschreiternachwuchs.

Nicht nur die Streckenführung verspricht Abwechslung. Für den Hindernisaufbau kann der Parcourschef auf einen ganzen Pool an festen und mobilen Hindernissen zurückgreifen. Bei einem großen Teil davon handelt es sich um Sprünge, die mit einem Sicherheitssystem ausgestattet sind. „Für den Preis der Besten werden allein sechs neue MIM-Sprünge gebaut“, verrät Nothofer, der schon seit zwei Jahren für den Geländeaufbau bei den Bundeschampionaten verantwortlich zeichnet. Das schwedische System ist – vor allem dank der Unterstützung der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport im Rahmen des Projektes „Mit Sicherheit besser reiten“ – auf deutschen Vielseitigkeitsveranstaltungen bereits weit verbreitet. Im DOKR-Gelände kommen dank der Stiftung aber auch ganz neue Ideen, wie das Klengel-System, zum Einsatz. Ihnen allen gemeinsam ist die Fähigkeit, den Sprung im Notfall sekundenschnell zu verändern oder zu deformieren. „Ziel ist es vor allem, die gefährlichen Rotationsstürze zu verhindern“, erklärt Nothofer. „In den letzten Jahren hat sich hier viel getan. Es gibt eine ganze Reihe von Tüftlern im Bereich Vielseitigkeit, die sich die Weiterentwicklung der Hindernisse zur Herzensangelegenheit gemacht haben.“

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