„Diese Entscheidung ist uns leicht gefallen“

Warendorf/Sollwitt. Sie ist die erste ihrer Disziplin: Nachwuchsspringreiterin Teike Carstensen ist in den Talentpool für Förderpatenschaften der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport aufgenommen worden. Graciela Bruch wird die junge Athletin aus Sollwitt als Förderpatin unterstützen.

„Ich freue mich sehr, dass ich ausgewählt worden bin“, sagt die 19-Jährige aus Sollwitt. Teike Carstensen ist mit Pferden aufgewachsen. Ihr Vater, Jörg Carstensen, ist Pferdezüchter und Mitbesitzer der Hengststation Sollwitt. Ihre jüngere Schwester Beeke gewann 2017 Mannschaftsbronze bei den U18-Europameisterschaften. Ihr jüngerer Bruder Tjade feierte 2017 in Aachen sein Debüt bei den Deutschen Jugendmeisterschaften.

Teike ist 2018 mit ihren Erfolgspferden Cadour und Constanze in den Nachwuchskader 2 für Reiter bis 21 Jahre berufen worden. Mit Cadour, einer neunjährigen dunkelbraunen Stute hat sie Anfang diesen Jahres den Großen Preis der Jungen Reiter in Göteborg gewonnen. Im vergangen Jahr gewann das Paar die Landesmeisterschaften in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein. Auch mit ihrer neunjährigen Holsteiner Schimmelstute Constanze ist sie in der schweren Klasse erfolgreich. Für 2018 stehen besonders die Sichtungsturniere zur Europameisterschaft im Juli im französischen Fontainebleau im Fokus. Außerdem möchte sie das Finale von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und der Familie Müter erreichen. Aus diesem Grund wolle Teike ihre Förderpatenschaft besonders für neue Trainingsmöglichkeiten und den ein oder anderen Start auf neuen Turnieren nutzen: „Ich glaube das wird eine schöne Zusammenarbeit“, resümiert die Abiturientin.

Neben ihren Erfolgen in der U21-Tour bildet Teike erfolgreich junge Pferde aus. Bei den Bundeschampionaten 2017 in Warendorf wurden sie und der sechsjährige Holsteiner Wallach Coral von Corrado I Vierte. Auch in diesem Jahr versuche Teike ihre Nachwuchspferde für die Bundeschampionate zu qualifizieren, sagt sie.

Bei den Bundeschampionaten ist auch Förderpatin Graciel Bruch auf Teike aufmerksam geworden. „Mein Mann und ich sind dem Springsport schon seit vielen Jahren verbunden. Wir haben Teike 2017 auf den Bundeschampionaten gesehen. Uns hat sehr gut gefallen, wie sie geritten ist, da ist uns diese Entscheidung leicht gefallen“, sagt sie.
Graciela Bruch betreibt mit ihrem Mann Thomas das Gestüt Welvert in St. Wendel und züchtet dort Trakehner und Zweibrücker Springpferde. Bruch setzt sich nicht nur über die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport für Jugendliche ein, sondern engagiert sich auch in der Globus-Stiftung, die unter anderem benachteilige Kinder und Jugendliche in Deutschland bei der Eingliederung ins Berufsleben unterstützt.

Zur Förderpatenschaft: Die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport hat 2016 einen Talentpool eingerichtet, für den sich Athleten nach der Auswahl durch einen Bundestrainer bewerben dürfen. Ein Förderer kann anhand der Bewerbungsunterlagen selbst auswählen, welche Sportler er unterstützen möchte. Wenn sich Förderer und Athlet gefunden haben, gehen sie eine mindestens zweijährige Patenschaft ein. Die jungen Sportler werden nicht nur finanziell unterstützt, sondern profitieren auch von den pferdesportlichen Erfahrungen ihrer Förderpaten. Im Gegenzug können die Förderpaten an der sportlichen Entwicklung der Athleten teilhaben.

Für Graciela Bruch ist es die zweite Förderpatenschaft über den Talentpool für Förderpatenschaften der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport. Sie unterstützt seit 2016 auch Vielseitigkeitsreiter Brandon Schäfer-Gehrau.

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